Vergleich ausgesuchter Parameter der Herzfrequenzvariabilität bei jugendlichen Leistungsfußballern und nicht leistungssportaktiven Schülern

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Hintergründe Moderate sportliche Belastungen führen zu einer gesteigerten Gesamtvariabilität der Herzfrequenz, sowie zu einer Zunahme der vagal modulierten HF-Leistung in Ruhe. Das Ziel der vorliegenden empirischen Arbeit ist es, diese Erkenntnis anhand ausgesuchter Parameter der HRV, unter Berücksichtigung der vegetativen Regulation im Vergleich jugendlicher Leistungsfußballer und nicht leistungssportaktiver Schüler nachzuweisen. Die Hypothesen werden auf Grundlage der Auswertung der durchgeführten Studie sowie der aktuellen Fachliteratur diskutiert. Methodik Die Studie ist Teil einer Gesundheitsuntersuchung der jugendlichen Leistungsfußballer des 1. FC Köln. Als Vergleichsgruppe wurden nicht leistungssportaktive Schüler aus fünf verschiedenen Schulen in Köln, Bonn und Koblenz ausgewählt. 44 mit in die Auswertung genommene Probanden (22 Leistungsfußballer [12,5 Jahre] und 22 nichtleistungssportaktive Schüler [14,7 Jahre]) wurden für die sportmedizinische Untersuchung rekrutiert. Die Studienteilnehmer unterzogen sich unter anderem der Aufnahme anthropometrischer Daten, einer Blutdruckmessung, einem Ruhe-EKG, einer arteriographischen Messung, einem Belastungs-EKG mit Laktatentnahme und der Herzfrequenzvariabilitätsmessung mit Lagewechseltest. Die mit Hilfe von HRVSensoren aufgenommenen und mit e-Motion Lab sowie Kubios HRV ausgewerteten HRV-Datensätze, wurden in die Relevanz der Studienergebnisse miteinbezogen. Ergebnisse Herausgefunden wurde, dass sich die Werte der sechs ausgesuchten HRV-Parameter der Sportler in allen Körperlagen signifikant von den Werten der nichtleistungssportaktiven Schüler unterscheiden. So belegen alle Parameter, die die Gesamtvariabilität widerspiegeln, bei Sportlern deutlich höhere Ergebnisse als bei Nichtsportlern, in der Ruhe- sowie in der Belastungsphase. Weiterhin zeigt sich eine signifikante Korrelation zwischen den BMI-Werten und drei ausgesuchten HRV-Parameterwerten der Sportler. Diskussion Die Quintessenz der hier zugrunde liegenden empirischen Arbeit, ist die Feststellung, dass sich sportliche Aktivität bei Jugendlichen positiv auf die Herzfrequenzvariabilität auswirkt. Bindend daran, ließ sich aufgrund der integrierten anthropometrischen Daten eruieren, dass hohe BMI-Werte eine geringere Herzfrequenzvariabilität impliziere
OriginalspracheDeutsch
TitelConference: 39. wiss. Kongress der Deutschen Hochdruckliga (German Hypertension Society), At Saarbrücken : Vergleich ausgesuchter Parameter der Herzfrequenzvariabilität bei jugendlichen Leistungsfußballern und nicht leistungssportaktiven Schülern
Erscheinungsdatum11.2015
PublikationsstatusVeröffentlicht - 11.2015
VeranstaltungConference: 39. wiss. Kongress der Deutschen Hochdruckliga (German Hypertension Society), At Saarbrücken - , Deutschland
Dauer: 01.01.1800 → …

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