Zwischen Spielbereitschaft und theatralischem Simulieren: Perspektiven zum Fairplay im Fußball

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Theatralisches Simulieren ist im Fußball ein Mittel, um spielbeeinflussende Entscheidungen zu provozieren. Doch wie sieht ein Verhalten im Sinne des Fairplays eigentlich konkret aus, wenn die Grenze zwischen fair und unfair durch das Simulieren verschoben werden kann? Laut Regelwerk werden gegen das Simulieren Sanktionen verhängt. Allerdings ist die Umsetzung schwierig, da die Gefühlsäußerungen der Spielenden – ob simuliert oder nicht – unter Umständen gerechtfertigt sind. In diesem Artikel werden interaktionstheoretische und moralphilosophische Perspektiven zu theatralischem Simulieren im Fußball dargestellt. Außerdem wird die bestehende Datenlage analysiert und es werden Lösungsansätze diskutiert. Hierbei wird die moralische Bedeutung der Spielbereitschaft herausgearbeitet, die bei der Forderung des Fairplays eine Rolle spielt.
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftZeitschrift für Fußball und Gesellschaft
Jahrgang1
Heft2
Seiten (von - bis)144-157
Seitenumfang14
ISSN2568-0420
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 10.2019

ID: 5257692

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