FLUX: "Physical Activity Patterns" im Forschungsschwerpunkt "Modulation of Metabolic Fluxes by Physical Activity Patterns"

Project: University Funding Programs

Research Objective

Das gravierende Krankheitsbild des Metabolischen Syndroms führt, basierend auf einer chronischen Entzündungsreaktion des Körpers, zu einem stark erhöhten Risiko für die Entwicklung von Herzkreislauferkrankungen, Diabetes mellitus Typ II, aber auch Krebserkrankungen und Arthritis. Ursachen für die Entstehung dieses Krankheitsbildes sind Übergewicht, eine Unempfindlichkeit gegenüber dem Blutzuckerspiegel senkenden Hormon Insulin sowie ein Mangel an körperlicher Aktivität. Darüber hinaus nehmen auch Faktoren wie das Lebensalter, das Geschlecht, der individuelle hormonelle Status, die Körperzusammensetzung sowie der individuelle metabolische Grundumsatz Einfluss auf die Entwicklung und den Verlauf dieses Krankheitsbildes.
Bisherige Interventionskonzepte für die Therapie und Prävention des Metabolischen Syndroms basieren in der Regel auf Annahmen und epidemiologischen Erkenntnissen und weniger auf dem Verständnis der zugrundeliegenden molekularen Mechanismen.
Aus mechanistischer Sicht stellt das Metabolische Syndrom ein Ungleichgewicht metabolischer Stoffflüsse innerhalb eines Individuums dar. Die wissenschaftliche Analyse der komplexen Stoffflussraten innerhalb eines biologischen Systems wird als Fluxomics (FLUX) bezeichnet.

Das zentrale Ziel des Forschungsschwerpunktes ist es, das Prinzip der Fluxomics für innovative, mechanistische Untersuchungen einzusetzen, um die bisherigen Konzepte zur Prävention und Therapie des Metabolischen Syndroms zu verbessern. Daher wird im Detail untersucht, wie unterschiedliche Bewegungsmuster, das Hormonsystem, Ernährung, Alter und Körperzusammensetzung metabolische Flüsse verändern. Die Teilprojekte werden von vier Instituten der Hochschule zusammen erarbeitet:

• Kreislaufforschung und Sportmedizin (Teilprojekt 1 und 2)
• Bewegungs- und Sportgerontologie (Teilprojekt 2)
• Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation (Teilprojekt 3)
• Biochemie (Teilprojekt 4)

Method

Teilprojekt 3: Körperliche Aktivitätsmuster

Verschiedene Arten von körperlicher Aktivität fördern vielfältige physiologische Veränderungen und führen zu unterschiedlichen gesundheitlichen Wirkungen. Dieses Teilprojekt erfasst und analysiert körperliche Aktivitätsmuster unterschiedlicher Zielgruppen mit Hilfe subjektiver als auch objektiver Messverfahren unter Berücksichtigung metabolischer Risikofaktoren. Des Weiteren ist es Ziel, die Auswirkungen einer vorwiegend sitzenden Lebensweise (Inaktivität) und der Basisaktivität auf Stoffwechselprozesse zu identifizieren.
StatusFinished
Life span01.11.1230.09.15

ID: 612320

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