„Ich weiß, wie guter Sportunterricht aussieht.“ – individuelle Perspektiven darstellen, analysieren, reflektieren

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„Ich weiß, wie guter Sportunterricht aussieht.“ – individuelle Perspektiven darstellen, analysieren, reflektieren. / Guardiera, Petra.

Bewegung und Sport im Horizont von Jugend- und schulpädagogischer Forschung: 32. Jahrestagung der dvs-Sektion Sportpädagogik vom 30. Mai - 1. Juni 2019 in Heidelberg . ed. / Frederik Borkenhagen; Rüdiger Heim; Katharina Pöppel; Matthias Schierz; Jan Sohnsmeyer. Hamburg : Feldhaus, Edition Czwalina, 2019. p. 35 (Schriften der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft; Vol. 276).

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Guardiera, P 2019, „Ich weiß, wie guter Sportunterricht aussieht.“ – individuelle Perspektiven darstellen, analysieren, reflektieren. in F Borkenhagen, R Heim, K Pöppel, M Schierz & J Sohnsmeyer (eds), Bewegung und Sport im Horizont von Jugend- und schulpädagogischer Forschung: 32. Jahrestagung der dvs-Sektion Sportpädagogik vom 30. Mai - 1. Juni 2019 in Heidelberg . Schriften der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft, vol. 276, Feldhaus, Edition Czwalina, Hamburg, pp. 35, Heidelberg, Germany, 30.05.19.

APA

Guardiera, P. (2019). „Ich weiß, wie guter Sportunterricht aussieht.“ – individuelle Perspektiven darstellen, analysieren, reflektieren. In F. Borkenhagen, R. Heim, K. Pöppel, M. Schierz, & J. Sohnsmeyer (Eds.), Bewegung und Sport im Horizont von Jugend- und schulpädagogischer Forschung: 32. Jahrestagung der dvs-Sektion Sportpädagogik vom 30. Mai - 1. Juni 2019 in Heidelberg (pp. 35). (Schriften der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft; Vol. 276). Hamburg: Feldhaus, Edition Czwalina.

Vancouver

Guardiera P. „Ich weiß, wie guter Sportunterricht aussieht.“ – individuelle Perspektiven darstellen, analysieren, reflektieren. In Borkenhagen F, Heim R, Pöppel K, Schierz M, Sohnsmeyer J, editors, Bewegung und Sport im Horizont von Jugend- und schulpädagogischer Forschung: 32. Jahrestagung der dvs-Sektion Sportpädagogik vom 30. Mai - 1. Juni 2019 in Heidelberg . Hamburg: Feldhaus, Edition Czwalina. 2019. p. 35. (Schriften der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft).

Bibtex

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title = "„Ich wei{\ss}, wie guter Sportunterricht aussieht.“ – individuelle Perspektiven darstellen, analysieren, reflektieren",
abstract = "Ein wesentliches Glied der im Tagungsthema benannten Verkettung von Jugend und Schule stellen Lehrkr{\"a}fte dar. Ihnen obliegt unter anderem die Aufgabe, Jugendli-chen bestm{\"o}gliche Partizipationschancen am (au{\ss}er)schulischen Leben zu erm{\"o}gli-chen. Aus Sch{\"u}lersicht ist daf{\"u}r ein Unterricht g{\"u}nstig, in dem es Lehrkr{\"a}ften gelingt, Lernende ausgehend von ihren individuellen Lern- und Leistungsvoraussetzungen im Rahmen professionell gestalteter Lernsituationen bestm{\"o}glich zu f{\"o}rdern. Eingedenk der Erkenntnis, dass die Gestaltung unterrichtlicher Lernsituationen viel-fach an zu Unterrichtsbildern verdichteten biographischen Erfahrungen und {\"U}ber-zeugungen und weniger an wissenschaftlichem Wissen orientiert ist (Lehmann-Rommel, 2014), kommt der Reflexion ebenjener subjektiven Unterrichtsbilder eine hohe Bedeutung zu. So ist die F{\"o}rderung der Reflexionsf{\"a}higkeit als notwendige Kompetenz f{\"u}r den Professionalisierungsprozess der Studierenden zentral (vgl. Hat-ton & Smith, 1995), und ein Aufbrechen solcher Bilder Voraussetzung f{\"u}r die profes-sionelle Gestaltung unterrichtlicher Lernsituationen. Der Beitrag pr{\"a}sentiert Ergebnis-se einer Projektstudie auf Lehrveranstaltungsebene, deren Ziel darin bestand, Stu-dierende in eine reflexive Distanz zu ihren individuellen {\"U}berzeugungen bzgl. „gelun-genen“ Sportunterrichts zu bringen, um so ggf. handlungswirksame Perspektivwech-sel auszul{\"o}sen, welche als Indiz f{\"u}r Reflexionsprozesse gelten (ebd.). Die Ergebnis-se beruhen auf einem methodisch zweidimensionalen Vorgehen: Vorgestellt wird ein qualitativer Ansatz im Rahmen einer studentischen Fallarbeit im pre-/ post-design; Gegenstand der Fallanalyse ist ein inklusives Sportunterrichtssetting. Zudem liefert der Beitrag Ergebnisse einer Visualisierungsmethode: Individuelle Sinnkonstruktionen im Rahmen internalisierter Bilder idealen Sportunterrichts werden grafisch dargestellt und re- bzw. dekonstruiert (Haas et al. 1994). Hier greift der Beitrag Hinweise von L{\"u}sebrink (2014, S. 449) auf die Relevanz {\"a}sthetischer Erfahrungen im Zusammen-hang mit „selbstbezogenen Erkenntnisse[n] und [der] Selbstreflexivit{\"a}t“ f{\"u}r die F{\"o}rde-rung von Reflexionsprozessen auf. Beide Ans{\"a}tze liefern deutliche Hinweise auf Ver-{\"a}nderungen der eingenommenen Perspektiven auf sog. gelungenen Sportunterricht und f{\"o}rdern folglich den f{\"u}r eine professionelle Gestaltung von unterrichtlichen Lern-situationen erforderlichen Entwicklungsprozess der Studierenden.",
author = "Petra Guardiera",
year = "2019",
month = "5",
language = "Deutsch",
isbn = "978-3-88020-672-4",
series = "Schriften der Deutschen Vereinigung f{\"u}r Sportwissenschaft",
publisher = "Feldhaus, Edition Czwalina",
pages = "35",
editor = "Frederik Borkenhagen and R{\"u}diger Heim and P{\"o}ppel, {Katharina } and Matthias Schierz and Jan Sohnsmeyer",
booktitle = "Bewegung und Sport im Horizont von Jugend- und schulp{\"a}dagogischer Forschung",

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RIS

TY - CHAP

T1 - „Ich weiß, wie guter Sportunterricht aussieht.“ – individuelle Perspektiven darstellen, analysieren, reflektieren

AU - Guardiera, Petra

PY - 2019/5

Y1 - 2019/5

N2 - Ein wesentliches Glied der im Tagungsthema benannten Verkettung von Jugend und Schule stellen Lehrkräfte dar. Ihnen obliegt unter anderem die Aufgabe, Jugendli-chen bestmögliche Partizipationschancen am (außer)schulischen Leben zu ermögli-chen. Aus Schülersicht ist dafür ein Unterricht günstig, in dem es Lehrkräften gelingt, Lernende ausgehend von ihren individuellen Lern- und Leistungsvoraussetzungen im Rahmen professionell gestalteter Lernsituationen bestmöglich zu fördern. Eingedenk der Erkenntnis, dass die Gestaltung unterrichtlicher Lernsituationen viel-fach an zu Unterrichtsbildern verdichteten biographischen Erfahrungen und Über-zeugungen und weniger an wissenschaftlichem Wissen orientiert ist (Lehmann-Rommel, 2014), kommt der Reflexion ebenjener subjektiven Unterrichtsbilder eine hohe Bedeutung zu. So ist die Förderung der Reflexionsfähigkeit als notwendige Kompetenz für den Professionalisierungsprozess der Studierenden zentral (vgl. Hat-ton & Smith, 1995), und ein Aufbrechen solcher Bilder Voraussetzung für die profes-sionelle Gestaltung unterrichtlicher Lernsituationen. Der Beitrag präsentiert Ergebnis-se einer Projektstudie auf Lehrveranstaltungsebene, deren Ziel darin bestand, Stu-dierende in eine reflexive Distanz zu ihren individuellen Überzeugungen bzgl. „gelun-genen“ Sportunterrichts zu bringen, um so ggf. handlungswirksame Perspektivwech-sel auszulösen, welche als Indiz für Reflexionsprozesse gelten (ebd.). Die Ergebnis-se beruhen auf einem methodisch zweidimensionalen Vorgehen: Vorgestellt wird ein qualitativer Ansatz im Rahmen einer studentischen Fallarbeit im pre-/ post-design; Gegenstand der Fallanalyse ist ein inklusives Sportunterrichtssetting. Zudem liefert der Beitrag Ergebnisse einer Visualisierungsmethode: Individuelle Sinnkonstruktionen im Rahmen internalisierter Bilder idealen Sportunterrichts werden grafisch dargestellt und re- bzw. dekonstruiert (Haas et al. 1994). Hier greift der Beitrag Hinweise von Lüsebrink (2014, S. 449) auf die Relevanz ästhetischer Erfahrungen im Zusammen-hang mit „selbstbezogenen Erkenntnisse[n] und [der] Selbstreflexivität“ für die Förde-rung von Reflexionsprozessen auf. Beide Ansätze liefern deutliche Hinweise auf Ver-änderungen der eingenommenen Perspektiven auf sog. gelungenen Sportunterricht und fördern folglich den für eine professionelle Gestaltung von unterrichtlichen Lern-situationen erforderlichen Entwicklungsprozess der Studierenden.

AB - Ein wesentliches Glied der im Tagungsthema benannten Verkettung von Jugend und Schule stellen Lehrkräfte dar. Ihnen obliegt unter anderem die Aufgabe, Jugendli-chen bestmögliche Partizipationschancen am (außer)schulischen Leben zu ermögli-chen. Aus Schülersicht ist dafür ein Unterricht günstig, in dem es Lehrkräften gelingt, Lernende ausgehend von ihren individuellen Lern- und Leistungsvoraussetzungen im Rahmen professionell gestalteter Lernsituationen bestmöglich zu fördern. Eingedenk der Erkenntnis, dass die Gestaltung unterrichtlicher Lernsituationen viel-fach an zu Unterrichtsbildern verdichteten biographischen Erfahrungen und Über-zeugungen und weniger an wissenschaftlichem Wissen orientiert ist (Lehmann-Rommel, 2014), kommt der Reflexion ebenjener subjektiven Unterrichtsbilder eine hohe Bedeutung zu. So ist die Förderung der Reflexionsfähigkeit als notwendige Kompetenz für den Professionalisierungsprozess der Studierenden zentral (vgl. Hat-ton & Smith, 1995), und ein Aufbrechen solcher Bilder Voraussetzung für die profes-sionelle Gestaltung unterrichtlicher Lernsituationen. Der Beitrag präsentiert Ergebnis-se einer Projektstudie auf Lehrveranstaltungsebene, deren Ziel darin bestand, Stu-dierende in eine reflexive Distanz zu ihren individuellen Überzeugungen bzgl. „gelun-genen“ Sportunterrichts zu bringen, um so ggf. handlungswirksame Perspektivwech-sel auszulösen, welche als Indiz für Reflexionsprozesse gelten (ebd.). Die Ergebnis-se beruhen auf einem methodisch zweidimensionalen Vorgehen: Vorgestellt wird ein qualitativer Ansatz im Rahmen einer studentischen Fallarbeit im pre-/ post-design; Gegenstand der Fallanalyse ist ein inklusives Sportunterrichtssetting. Zudem liefert der Beitrag Ergebnisse einer Visualisierungsmethode: Individuelle Sinnkonstruktionen im Rahmen internalisierter Bilder idealen Sportunterrichts werden grafisch dargestellt und re- bzw. dekonstruiert (Haas et al. 1994). Hier greift der Beitrag Hinweise von Lüsebrink (2014, S. 449) auf die Relevanz ästhetischer Erfahrungen im Zusammen-hang mit „selbstbezogenen Erkenntnisse[n] und [der] Selbstreflexivität“ für die Förde-rung von Reflexionsprozessen auf. Beide Ansätze liefern deutliche Hinweise auf Ver-änderungen der eingenommenen Perspektiven auf sog. gelungenen Sportunterricht und fördern folglich den für eine professionelle Gestaltung von unterrichtlichen Lern-situationen erforderlichen Entwicklungsprozess der Studierenden.

M3 - Konferenzbeitrag - Abstract in Konferenzband

SN - 978-3-88020-672-4

T3 - Schriften der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft

SP - 35

BT - Bewegung und Sport im Horizont von Jugend- und schulpädagogischer Forschung

A2 - Borkenhagen, Frederik

A2 - Heim, Rüdiger

A2 - Pöppel, Katharina

A2 - Schierz, Matthias

A2 - Sohnsmeyer, Jan

PB - Feldhaus, Edition Czwalina

CY - Hamburg

ER -

ID: 4092937