Stress bei Sportlehrkräften. Zum Zusammenhang von Stresserleben und Copingstrategien

Research output: Book/ReportDissertationsResearch

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Stress bei Sportlehrkräften. Zum Zusammenhang von Stresserleben und Copingstrategien. / Schäfer, Alina.

Köln : Deutsche Sporthochschule Köln, 2020. 75 p.

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title = "Stress bei Sportlehrkr{\"a}ften.: Zum Zusammenhang von Stresserleben und Copingstrategien",
abstract = "Ausgehend von der {\"o}ffentlichen Wahrnehmung, dass Lehrkr{\"a}fte im Allgemeinen aufgrund hoher Arbeitsanforderungen negative Konsequenzen f{\"u}r die psychische Gesundheit davontragen und wissenschaftlichen Hinweisen, dass auch Sportlehrkr{\"a}fte im Speziellen davon betroffen sind, wurde in der vorliegenden Arbeit eine umfassende Betrachtung des Stresserlebens und der Stressbew{\"a}ltigung von (angehenden) Sportlehrkr{\"a}ften vorgenommen. Die Ergebnisse zeigen, dass Sportlehrkr{\"a}fte, Sportlehrkr{\"a}fte im Vorbereitungsdienst und Sportlehramtsstudierende im Durchschnitt ein moderates Stresserleben aufweisen. Zudem stellte sich heraus, dass Sportlehrkr{\"a}fte im Vorbereitungsdienst ein h{\"o}heres Stresserleben haben als Sportlehrkr{\"a}fte und Sportlehramtsstudierende. Des Weiteren wurde deutlich, dass sich Copingstrategien wie positive Umbewertung und eine planm{\"a}{\ss}ige Herangehensweise als g{\"u}nstiger im Umgang mit Stress erweisen als das Ausleben (negativer) Emotionen. Au{\ss}erdem zeigte sich, dass Ressourcen wie Kompetenzen zur Emotionsregulation teilweise entscheidend daf{\"u}r sind, welche Copingstrategien angewendet werden, um mit stressreichen Situationen erfolgreich umzugehen. Ausgehend von diesen Befunden gilt es f{\"u}r zuk{\"u}nftige Studien, dynamische Teilprozesse wie die kognitive Bewertung und Coping im Zusammenhang mit dem Stresserleben zu ber{\"u}cksichtigen. Dazu sind weitere experimentelle Studien notwendig, die insbesondere durch die mehrfache, zeitnahe Erfassung der Teilprozesse den Wirkmechanismus von Copingstrategien auf das Stresserleben weiter aufkl{\"a}ren k{\"o}nnen. F{\"u}r die Praxis gilt es, (angehenden) Sportlehrkr{\"a}ften Kompetenzen im Umgang mit Stress zu vermitteln und sie auf den Umgang mit den hohen Arbeitsanforderungen vorzubereiten.",
author = "Alina Sch{\"a}fer",
note = "Kumulative Dissertation",
year = "2020",
language = "Deutsch",
publisher = "Deutsche Sporthochschule K{\"o}ln",

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RIS

TY - BOOK

T1 - Stress bei Sportlehrkräften.

T2 - Zum Zusammenhang von Stresserleben und Copingstrategien

AU - Schäfer, Alina

N1 - Kumulative Dissertation

PY - 2020

Y1 - 2020

N2 - Ausgehend von der öffentlichen Wahrnehmung, dass Lehrkräfte im Allgemeinen aufgrund hoher Arbeitsanforderungen negative Konsequenzen für die psychische Gesundheit davontragen und wissenschaftlichen Hinweisen, dass auch Sportlehrkräfte im Speziellen davon betroffen sind, wurde in der vorliegenden Arbeit eine umfassende Betrachtung des Stresserlebens und der Stressbewältigung von (angehenden) Sportlehrkräften vorgenommen. Die Ergebnisse zeigen, dass Sportlehrkräfte, Sportlehrkräfte im Vorbereitungsdienst und Sportlehramtsstudierende im Durchschnitt ein moderates Stresserleben aufweisen. Zudem stellte sich heraus, dass Sportlehrkräfte im Vorbereitungsdienst ein höheres Stresserleben haben als Sportlehrkräfte und Sportlehramtsstudierende. Des Weiteren wurde deutlich, dass sich Copingstrategien wie positive Umbewertung und eine planmäßige Herangehensweise als günstiger im Umgang mit Stress erweisen als das Ausleben (negativer) Emotionen. Außerdem zeigte sich, dass Ressourcen wie Kompetenzen zur Emotionsregulation teilweise entscheidend dafür sind, welche Copingstrategien angewendet werden, um mit stressreichen Situationen erfolgreich umzugehen. Ausgehend von diesen Befunden gilt es für zukünftige Studien, dynamische Teilprozesse wie die kognitive Bewertung und Coping im Zusammenhang mit dem Stresserleben zu berücksichtigen. Dazu sind weitere experimentelle Studien notwendig, die insbesondere durch die mehrfache, zeitnahe Erfassung der Teilprozesse den Wirkmechanismus von Copingstrategien auf das Stresserleben weiter aufklären können. Für die Praxis gilt es, (angehenden) Sportlehrkräften Kompetenzen im Umgang mit Stress zu vermitteln und sie auf den Umgang mit den hohen Arbeitsanforderungen vorzubereiten.

AB - Ausgehend von der öffentlichen Wahrnehmung, dass Lehrkräfte im Allgemeinen aufgrund hoher Arbeitsanforderungen negative Konsequenzen für die psychische Gesundheit davontragen und wissenschaftlichen Hinweisen, dass auch Sportlehrkräfte im Speziellen davon betroffen sind, wurde in der vorliegenden Arbeit eine umfassende Betrachtung des Stresserlebens und der Stressbewältigung von (angehenden) Sportlehrkräften vorgenommen. Die Ergebnisse zeigen, dass Sportlehrkräfte, Sportlehrkräfte im Vorbereitungsdienst und Sportlehramtsstudierende im Durchschnitt ein moderates Stresserleben aufweisen. Zudem stellte sich heraus, dass Sportlehrkräfte im Vorbereitungsdienst ein höheres Stresserleben haben als Sportlehrkräfte und Sportlehramtsstudierende. Des Weiteren wurde deutlich, dass sich Copingstrategien wie positive Umbewertung und eine planmäßige Herangehensweise als günstiger im Umgang mit Stress erweisen als das Ausleben (negativer) Emotionen. Außerdem zeigte sich, dass Ressourcen wie Kompetenzen zur Emotionsregulation teilweise entscheidend dafür sind, welche Copingstrategien angewendet werden, um mit stressreichen Situationen erfolgreich umzugehen. Ausgehend von diesen Befunden gilt es für zukünftige Studien, dynamische Teilprozesse wie die kognitive Bewertung und Coping im Zusammenhang mit dem Stresserleben zu berücksichtigen. Dazu sind weitere experimentelle Studien notwendig, die insbesondere durch die mehrfache, zeitnahe Erfassung der Teilprozesse den Wirkmechanismus von Copingstrategien auf das Stresserleben weiter aufklären können. Für die Praxis gilt es, (angehenden) Sportlehrkräften Kompetenzen im Umgang mit Stress zu vermitteln und sie auf den Umgang mit den hohen Arbeitsanforderungen vorzubereiten.

M3 - Dissertationsschrift

BT - Stress bei Sportlehrkräften.

PB - Deutsche Sporthochschule Köln

CY - Köln

ER -

ID: 5461202