Wii Fit Plus-gesteuertes Training führt zur Veränderung der Leistungen im Herz-Kreislaufsystem bei nicht-insulinpflichtigen Typ 2-Diabetikern

Research output: Contribution to journalJournal articlesResearchpeer-review

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Wii Fit Plus-gesteuertes Training führt zur Veränderung der Leistungen im Herz-Kreislaufsystem bei nicht-insulinpflichtigen Typ 2-Diabetikern. / Aydin, M; Brixius, Klara; Hermann, Robin; Schmitz, Christoph; Bock, Otmar Leo.

In: Adipositas , No. 4, 21.11.2014.

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title = "Wii Fit Plus-gesteuertes Training f{\"u}hrt zur Ver{\"a}nderung der Leistungen im Herz-Kreislaufsystem bei nicht-insulinpflichtigen Typ 2-Diabetikern",
abstract = "Fragestellung: Inwieweit f{\"u}hrt einWii-orientiertes Ausdauer- oder Koordinationstraining zuVer{\"a}nderungen des Herz-Kreislaufsystems bei {\"u}bergewichtigenm{\"a}nnlichen nicht-insulinpflichtigen Typ 2-Diabetikern?Hintergrund: Diabetes mellitus Typ 2(DM-T2) tr{\"a}gt als chronische Krankheit zur erh{\"o}htenkardiovaskul{\"a}ren Komplikationsrate. Dabei spielt neben ad{\"a}quater medikament{\"o}ser Therapie auch k{\"o}rperliche Aktivit{\"a}t eine Rolle, umRisikofaktoren wie Arteriosklerose, arterielle Hypertonie undAdipositas entgegen zu wirken. Computerbasierte Bewegungsspielestellen einen Ansatz dar, langfristig k{\"o}rperliche Aktivit{\"a}t in denAlltag zu integrieren. F{\"u}r diesen sporttherapeutischen Ansatz bedarfes einer Kl{\"a}rung der Belastungsintensit{\"a}t. Methode: Prospektive Analyse von{\"u}bergewichtigen m{\"a}nnlichen nicht-insulinpflichtigen DM-T2 (N=6,Alter: 47-70 J.). Wii-basiertes Koordinations- und Ausdauertraining1x/Wo insgesamt 6 Wochen an der DSHS K{\"o}ln. Im Pre- und Posttestwurden Ruhe-EKG und Spiroergometrie durchgef{\"u}hrt (Parameter: max. Hf[min-1], Belastung [Watt], VO2 [l/min], VO2[ml/min/kg], VE [l/min], Atem{\"a}quivalent (A{\"A}),Respiratorischer Quotient (RQ) und Laktatwert [mmol/l]). Ergebnis: W{\"a}hrend des Ausdauer-und Koordinationstrainings wurde eine signifikante Erh{\"o}hung derHerzfrequenz beobachtet. Die Belastungen der Koordinationsgruppewaren geringer als die der Ausdauergruppe, wiesen dennoch mehr als60% der maximalen Herzfrequenz auf, welches darauf hin deutet, dassdie Herz-Kreislauf-Belastung der Koordinationsgruppe nur etwasgeringer war als die der Ausdauergruppe. Zudem kam es zu keinersignifikanten Ver{\"a}nderung der Lactatkonzentration und zu keinersignifikanten Ver{\"a}nderung der k{\"o}rperlichen F{\"a}higkeiten. Schlussfolgerung: Die sechsw{\"o}chigePilotstudie zeigte sowohl im Ausdauer- als auch dasKoordinationstraining einen Effekt auf das Herzkreislaufsystem.Einmaliges Training in der Woche reicht aber nicht aus, umsignifikante Ver{\"a}nderungen der Ausdauer- undKoordinationsf{\"a}higkeiten zu erreichen. Umfangreichere Studien m{\"u}ssenzeigen, ob h{\"a}ufigeres Training und Erh{\"o}hung der Probandenzahl zueiner Herz-Kreislauf-Ver{\"a}nderung f{\"u}hrt.",
author = "M Aydin and Klara Brixius and Robin Hermann and Christoph Schmitz and Bock, {Otmar Leo}",
year = "2014",
month = nov,
day = "21",
language = "Deutsch",
journal = "Adipositas – Ursachen, Folgeerkrankungen, Therapie",
issn = "1865-1739",
number = "4",

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RIS

TY - JOUR

T1 - Wii Fit Plus-gesteuertes Training führt zur Veränderung der Leistungen im Herz-Kreislaufsystem bei nicht-insulinpflichtigen Typ 2-Diabetikern

AU - Aydin, M

AU - Brixius, Klara

AU - Hermann, Robin

AU - Schmitz, Christoph

AU - Bock, Otmar Leo

PY - 2014/11/21

Y1 - 2014/11/21

N2 - Fragestellung: Inwieweit führt einWii-orientiertes Ausdauer- oder Koordinationstraining zuVeränderungen des Herz-Kreislaufsystems bei übergewichtigenmännlichen nicht-insulinpflichtigen Typ 2-Diabetikern?Hintergrund: Diabetes mellitus Typ 2(DM-T2) trägt als chronische Krankheit zur erhöhtenkardiovaskulären Komplikationsrate. Dabei spielt neben adäquater medikamentöser Therapie auch körperliche Aktivität eine Rolle, umRisikofaktoren wie Arteriosklerose, arterielle Hypertonie undAdipositas entgegen zu wirken. Computerbasierte Bewegungsspielestellen einen Ansatz dar, langfristig körperliche Aktivität in denAlltag zu integrieren. Für diesen sporttherapeutischen Ansatz bedarfes einer Klärung der Belastungsintensität. Methode: Prospektive Analyse vonübergewichtigen männlichen nicht-insulinpflichtigen DM-T2 (N=6,Alter: 47-70 J.). Wii-basiertes Koordinations- und Ausdauertraining1x/Wo insgesamt 6 Wochen an der DSHS Köln. Im Pre- und Posttestwurden Ruhe-EKG und Spiroergometrie durchgeführt (Parameter: max. Hf[min-1], Belastung [Watt], VO2 [l/min], VO2[ml/min/kg], VE [l/min], Atemäquivalent (AÄ),Respiratorischer Quotient (RQ) und Laktatwert [mmol/l]). Ergebnis: Während des Ausdauer-und Koordinationstrainings wurde eine signifikante Erhöhung derHerzfrequenz beobachtet. Die Belastungen der Koordinationsgruppewaren geringer als die der Ausdauergruppe, wiesen dennoch mehr als60% der maximalen Herzfrequenz auf, welches darauf hin deutet, dassdie Herz-Kreislauf-Belastung der Koordinationsgruppe nur etwasgeringer war als die der Ausdauergruppe. Zudem kam es zu keinersignifikanten Veränderung der Lactatkonzentration und zu keinersignifikanten Veränderung der körperlichen Fähigkeiten. Schlussfolgerung: Die sechswöchigePilotstudie zeigte sowohl im Ausdauer- als auch dasKoordinationstraining einen Effekt auf das Herzkreislaufsystem.Einmaliges Training in der Woche reicht aber nicht aus, umsignifikante Veränderungen der Ausdauer- undKoordinationsfähigkeiten zu erreichen. Umfangreichere Studien müssenzeigen, ob häufigeres Training und Erhöhung der Probandenzahl zueiner Herz-Kreislauf-Veränderung führt.

AB - Fragestellung: Inwieweit führt einWii-orientiertes Ausdauer- oder Koordinationstraining zuVeränderungen des Herz-Kreislaufsystems bei übergewichtigenmännlichen nicht-insulinpflichtigen Typ 2-Diabetikern?Hintergrund: Diabetes mellitus Typ 2(DM-T2) trägt als chronische Krankheit zur erhöhtenkardiovaskulären Komplikationsrate. Dabei spielt neben adäquater medikamentöser Therapie auch körperliche Aktivität eine Rolle, umRisikofaktoren wie Arteriosklerose, arterielle Hypertonie undAdipositas entgegen zu wirken. Computerbasierte Bewegungsspielestellen einen Ansatz dar, langfristig körperliche Aktivität in denAlltag zu integrieren. Für diesen sporttherapeutischen Ansatz bedarfes einer Klärung der Belastungsintensität. Methode: Prospektive Analyse vonübergewichtigen männlichen nicht-insulinpflichtigen DM-T2 (N=6,Alter: 47-70 J.). Wii-basiertes Koordinations- und Ausdauertraining1x/Wo insgesamt 6 Wochen an der DSHS Köln. Im Pre- und Posttestwurden Ruhe-EKG und Spiroergometrie durchgeführt (Parameter: max. Hf[min-1], Belastung [Watt], VO2 [l/min], VO2[ml/min/kg], VE [l/min], Atemäquivalent (AÄ),Respiratorischer Quotient (RQ) und Laktatwert [mmol/l]). Ergebnis: Während des Ausdauer-und Koordinationstrainings wurde eine signifikante Erhöhung derHerzfrequenz beobachtet. Die Belastungen der Koordinationsgruppewaren geringer als die der Ausdauergruppe, wiesen dennoch mehr als60% der maximalen Herzfrequenz auf, welches darauf hin deutet, dassdie Herz-Kreislauf-Belastung der Koordinationsgruppe nur etwasgeringer war als die der Ausdauergruppe. Zudem kam es zu keinersignifikanten Veränderung der Lactatkonzentration und zu keinersignifikanten Veränderung der körperlichen Fähigkeiten. Schlussfolgerung: Die sechswöchigePilotstudie zeigte sowohl im Ausdauer- als auch dasKoordinationstraining einen Effekt auf das Herzkreislaufsystem.Einmaliges Training in der Woche reicht aber nicht aus, umsignifikante Veränderungen der Ausdauer- undKoordinationsfähigkeiten zu erreichen. Umfangreichere Studien müssenzeigen, ob häufigeres Training und Erhöhung der Probandenzahl zueiner Herz-Kreislauf-Veränderung führt.

M3 - Zeitschriftenaufsätze

JO - Adipositas – Ursachen, Folgeerkrankungen, Therapie

JF - Adipositas – Ursachen, Folgeerkrankungen, Therapie

SN - 1865-1739

IS - 4

ER -

ID: 739929