Projekt-Details
Forschungsziel
Der Sportjournalismus ist traditionell stark unterhaltungsorientiert ausgerichtet und weist eine große Nähe zum Sport auf. In Zeiten des Medienumbruchs, insbesondere aufgrund des durch Akteur*innen des Sports selbst produzierten Contents, verliert diese Ausrichtung an Relevanz. Auch alltägliche Arbeitsroutinen der Sportjournalist*innen wie Recherchepraktiken oder Produktionsprozesse unterliegen aufgrund technischer Entwicklung (u.a. KI) und äußerer Einflüsse (u.a. Zugang zum Sport) einem starken Wandel. Folglich verändern sich auch die Kompetenzanforderungen an Sportjournalist*innen.
Wie das Berufsfeld auf die Situation sowie die veränderten Anforderungen reagiert, ist
unklar. Die letzte repräsentative Berufsfeldstudie im Sportjournalismus liegt 30 Jahre zurück. Der aktuelle Forschungsstand basiert dagegen auf Fallstudien und nicht repräsentativen Befragungen. Er zeigt jedoch, dass Sportjournalist*innen keine homogene Gruppe darstellen, sondern sich Typen im Feld verorten lassen. Das beantragte Forschungsprojekt hat das Ziel, das sportjournalistische Berufsfeld in Deutschland und seine Sportjournalist*innen-Typen zu analysieren. Bestandteile dieser Berufsfeldstudie sind das Rollenselbstverständnis, die bearbeiteten Themenfelder, die Handlungsrelevanz, die Arbeitsroutinen, die Kompetenzen sowie die Diversität im Berufsfeld.
Die Befunde sind wichtig, um
- das Ausmaß der Veränderung im Berufsfeld zu erforschen und auf die Zukunftsfähigkeit des Sportjournalismus zu schließen.
- die Leistung des Sportjournalismus für Gesellschaft und Sport zu bewerten.
- einen Rahmen für die Einordnung von Befunden aus Fallstudien zu schaffen.
- sie für die zukunftsorientierte Gestaltung des DSHS-Studiengangs Sportjournalismus
(SPJ) zu nutzen.
Wie das Berufsfeld auf die Situation sowie die veränderten Anforderungen reagiert, ist
unklar. Die letzte repräsentative Berufsfeldstudie im Sportjournalismus liegt 30 Jahre zurück. Der aktuelle Forschungsstand basiert dagegen auf Fallstudien und nicht repräsentativen Befragungen. Er zeigt jedoch, dass Sportjournalist*innen keine homogene Gruppe darstellen, sondern sich Typen im Feld verorten lassen. Das beantragte Forschungsprojekt hat das Ziel, das sportjournalistische Berufsfeld in Deutschland und seine Sportjournalist*innen-Typen zu analysieren. Bestandteile dieser Berufsfeldstudie sind das Rollenselbstverständnis, die bearbeiteten Themenfelder, die Handlungsrelevanz, die Arbeitsroutinen, die Kompetenzen sowie die Diversität im Berufsfeld.
Die Befunde sind wichtig, um
- das Ausmaß der Veränderung im Berufsfeld zu erforschen und auf die Zukunftsfähigkeit des Sportjournalismus zu schließen.
- die Leistung des Sportjournalismus für Gesellschaft und Sport zu bewerten.
- einen Rahmen für die Einordnung von Befunden aus Fallstudien zu schaffen.
- sie für die zukunftsorientierte Gestaltung des DSHS-Studiengangs Sportjournalismus
(SPJ) zu nutzen.
Forschungsmethodik
Im Rahmen des Projektes werden zwei Befragungen durchgeführt. Die erste Befragung richtet sich an die Leitungen der Sportredaktionen in Deutschland und erfasst Aspekte zur Redaktion wie zur Größe, Zusammensetzung und redaktionellen Ausrichtung. Diese Befragung dient neben der Bestimmung der Grundgesamtheit der Sportjournalist*innen auch zur Erfassung von Merkmalen auf der Ebene der Redaktionen
Die zweite Befragung richtet sich Sportjournalist*innen ausgewählter Redaktionen und erfasst damit Merkmale auf der individuellen Ebene u.a. das Rollenselbstverständnis, die Arbeitsroutinen sowie die Kompetenzen.
Die zweite Befragung richtet sich Sportjournalist*innen ausgewählter Redaktionen und erfasst damit Merkmale auf der individuellen Ebene u.a. das Rollenselbstverständnis, die Arbeitsroutinen sowie die Kompetenzen.
| Status | Laufend |
|---|---|
| Tatsächlicher Beginn/ -es Ende | 01.02.26 → 31.01.28 |